Kamagurka - Museum für komische Kunst

kamagurkaKamagurka: "How to become a German - Die Deutschwerdung des Kamagurka",
Ausstellung bis 22.3.2015, Frankfrut, Museum für komische Kunst

Kamastrophe in Frankfurt! Der belgische Universal-Humorist Kamagurka will 2014 das Museum für Komische Kunst niederbrennen.

„Sechs Jahre Caricatura sind genug!“ Das ist das resolute Statement des Cartoonisten, Malers und Fernsehmachers Kamagurka, dem das Frankfurter Museum für Komische Kunst nach eigener Auskunft schon seit Jahren „ein Dorn im Auge“ ist. Auf seiner verwunschenen Cartoonfarm in der Nähe von Gent stellte er der Weltpresse erstmals die Pläne zur Schändung des abgeschmackten Gotik-Monstrums am Weckmarkt vor. Demnach möchte Kamagurka, den man auch den „Rattenkönig des schwarzen Humors“ nennt, schon im November 2014 anreisen, um zunächst alle Verantwortlichen zu beschimpfen und dann mit dem Zerstörungswerk zu beginnen. Als erstes will er die schmucken Wände des Museums mit zutiefst verstörenden und vor Menschenhaß triefenden Cartoons und Gemälden besudeln, um Besucher abzuschrecken und bei den Mitarbeitern ein Gefühl der Bedrohung hervorzurufen – ein Gefühl, das durch entsetzliche Skulpturen und schockierende Videokunst noch verstärkt werden soll. „Wenn das Gebäude erst mal in Verruf geraten ist, werden es die Frankfurter gar nicht mehr vermissen“, so die irren Pläne des als gewalttätig und alkoholkrank verschrieenen Flamen. Im nächsten Schritt wird Kamagurka dann in ständig wechselnder Verkleidung an  öffentlichen Plätzen den Mob mit Brandreden zu unbändigem Zorn auf das Haus anstacheln - „bis es dann irgendwann von selbst in Flammen aufgeht, harhar!“