Exposition Greser & Lenz

Greser & Lenz Abb. 1 FluechtlingsstromExposition Greser & Lenz "Witze für Deutschland" au musée Wilhelm Busch de Hannovre

du 4 novembre 2016 au 26 mars 2017

Les amateurs de caricature allemande connaissent bien Greser & Lenz qui collaborent depuis de longues années et dont les oeuvres comunes sont publiées dans la Frankfurter Allgemeine Zeitung, Focus et la revue satirique Titanic. Ils ont reçu très récemment un prix qui récompense leurs créations. Le musée présente 60 dessins de Greser et Lenz, dessins dans lesquels ils rendent compte dans un style qui est leur est propre des dysfonctionnements actuels qu'ils observent notamment dans la société allemande.

 

Kommentar des Museums: 

 

 

Greser & Lenz: Witze für Deutschland


Aus Anlass der Verleihung des 10. Karikaturpreises der deutschen Anwaltschaft zeigt das Museum Wilhelm Busch in der Kabinettausstellung „Greser & Lenz: Witze für Deutschland“ rund 60 Werke des Karikaturistenduos, darunter Zeichnungen für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, den „Focus“ oder die „Titanic“.


Am 3. November 2016 verlieh die Bundesrechtsanwaltskammer den mit 5.000 Euro dotierten Karikaturpreis der deutschen Anwaltschaft an Achim Greser und Heribert Lenz. Bereits zum zehnten Mal wird mit dem Preis das unermüdliche Engagement national und international herausragender Karikaturisten geehrt, die aktuelle politische und kulturelle Missstände mit ihren kritischen Darstellungen scharfsinnig auf den Punkt bringen. Die Preisverleihung fand erstmals in Hannover, im Deutschen Museum für Karikatur und Zeichenkunst statt. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Ronald Searle, Marie Marcks, Gerhard Haderer, Hans Traxler und Steve Bell. Die Preisverleihung war zugleich Auftakt der Kabinettausstellung „Greser & Lenz: Witze für Deutschland“.


Seit 1996 zeichnen Achim Greser (*1961) und Heribert Lenz (*1958) gemeinsam Karikaturen für große deutsche Zeitungen wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ oder den „Focus“ und haben damit ein Stück Pressegeschichte geprägt. Sie bewegen sich an der Schnittstelle von Karikatur, Illustration und Comic, denn den unverwechselbaren Stil erhalten ihre Zeichnungen durch die Zugabe von Texten, platziert in Sprechblasen, Texttafeln und Bildunterschriften. Mit Wortwitz und List thematisieren Greser & Lenz in ihren kritischen Darstellungen die brennenden politischen und gesellschaftlichen Geschehnisse – getreu ihrem Motto „Jeder Krieg hat seine Opfer, das gleiche gilt für den guten Witz“.


Gezeigt wird eine Auswahl an Karikaturen, erschienen in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und dem „Focus“, aus den Bereichen Politik, Sport, Religion und allgemeines Zeitgeschehen. Zudem werden Illustrationen zur wöchentlich in der „FAZ“ erscheinenden Seite „Staat und Recht“ und Blätter der Reihe „Die Roten Strolche“, veröffentlicht 1994 in der „Titanic“, präsentiert.