Exposition sur la caricature allemande de 1961 à 1989

Zeitenwende - Karikatur aus Ost und West, au Wilhelm-Busch Museum de Hannovre (cf. rubrique "musées")
Caricatures sur la caricature allemande de 1961 à 1989 au musée Wilhelm Busch de Hannovre (cf. rubrique "musées")

Cette exposition a été montée à l'occasion du vingtième anniversaire de la chute du mur et est proposée jusqu'au mois de février. 90 caricatures rendent compte de l'évolution de l'histoire allemande de la construction du mur en 1961 à la révolution pacifique de 1989.
L'exposition présente des oeuvres de dessinateurs de RDA et de RFA. Les caricatures de l'Est mettent en lumière la vie quotidienne en RDA et montrent les formes subtiles de critique auxquelles devait recourir la satire graphique en RDA avant de s'exprimer avec plus sensibilité lors des événements de la "Wende" (tournant).
Bon nombre des caricaturistes de l'Ouest qui comptent, tels Hanel, M. Marcks, Loriot ou F.K. Waechter proposent eux aussi leur vision des rapports entre les deux Allemagnes, des rapports internationaux.

Kommentar des Museums:

Anlässlich des 20. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung präsentiert die Ausstellung "Zeitenwende" rund 90 Karikaturen zur Geschichte des geteilten Deutschland - von der Zeit des Mauerbaus bis zur friedlichen Revolution 1989.
Künstlerinnen und Künstler aus Ost und West zeigen ihre Einsichten und Ansichten. Auf der einen Seite die Karikaturisten der DDR von Peter Bauer über Rainer Ehrt und Andreas J. Mueller bis zu Klaus Vonderwerth: Ihre Gesellschaftssatiren aus den 1980er Jahren bieten nicht nur Einblicke in den Lebensalltag der DDR-Bürger, sondern zeigen auch die subtilen Formen versteckter Kritik am scheinbar allmächtigen SED-Regime. Von besonderer Emotionalität geprägt sind jedoch die Zeichnungen, die während der dramatischen Ereignisse 1989 und 1990 entstanden sind - spiegeln sie doch aus unmittelbarem Erleben den Zerfall der DDR, ihrer Symbole und Machtstrukturen.
Auf der anderen Seite reicht das Spektrum der in dieser Ausstellung vertretenen westdeutschen Künstler von Walter Hanel und Marie Marcks über Loriot bis zu Friedrich Karl Waechter; Erich Sokol repräsentiert den Blick von Österreich auf das geteilte Deutschland. Ihre Karikaturen zur deutsch-deutschen Geschichte zeigen vor allem die jeweiligen Akteure in den Schaltzentren der Macht, sei es in Bonn, Berlin, Washington oder Moskau - und kommentieren scharfzüngig ihre Versuche, den Gang der Ereignisse zu bestimmen. Daneben haben im westlichen Teil Deutschlands Humor und Satire durch die Künstler der "Neuen Frankfurter Schule" und ihren Umkreis eine ganz eigene Prägung erfahren: auf unverwechselbare Art treffen hier Zeit und Zeitgeist auf Nonsens.